Aktiv für Coesfeld
ist eine Wählergemeinschaft mit den Zielen:

  • sachbezogene Politik in unserer Stadt
  • Vertretung der Interessen aller Bürgerinnen und Bürger in Coesfeld
  • Transparenz für alle Bürgerinnen und Bürger bei den Entscheidungen in Politik und Verwaltung

Unser Grundsatz:

Unsere Mandatsträger sind im Sinne unserer demokratischen Ordnung ausschließlich gegenüber ihrem Gewissen und den Coesfelder Bürgerinnen und Bürgern verantwortlich.

Bei uns gibt es keinen Fraktionszwang.

FreieWahlerNRW Logo Mitglied im Landesverband 001

post@aktiv-fuer-coesfeld.de

Vorsitzender

Klaus Schneider

Hengtekamp 38
48653 Coesfeld
+49 25 41 71 404
+49 16 37 14 04 44

Unsere Ratsmitglieder

2016 Dieter Goerke pe127

Dieter Goerke

Reiningstraße 15 b
48653 Coesfeld
+49 25 41 82 249

 

03 Peter Sokol

Peter Sokol 

Strassenausbaubeitraege abschaffen Logo FW NRW

Unsere nächste Fraktionssitzung ist am

Montag, 28. September 2020

um 19:00 Uhr

im Coesfelder Kolpinghaus

 

Die Fraktion Aktiv für Coesfeld / Familienpartei traf sich zur ganztägigen Haushaltsklausurtagung. Dabei wurden alle geplanten Haushaltsansätze im städtischen Haushalt für 2019 kritisch untersucht. Zum Bereich Jugend, Familie, Senioren und Soziales brachte Malte Wewers bedauernd zum Ausdruck, dass dringend benötigte Kitaplätze in 2019 nicht geschaffen werden können, weil die Verwaltung noch keine entsprechenden Standorte habe finden können. Dabei hatte ja die CDU-Fraktion im Sommer durch Herrn Hagemann vollmundig erklärt, in Kürze neue Standorte präsentieren zu können. Skeptisch sieht die Fraktion auch die Fortschritte bei der Errichtung der Kindertagesstätte am Gerlever Weg. Das Bebauungsplanverfahren könnte sich noch länger hinziehen, da noch längst nicht alle Hürden beseitigt seien. Einsprüche von Anliegern aber auch von Seiten der Stadtwerke seien nach wie vor möglich, so die Fraktion in einer Mitteilung.

Für den Bereich Kultur, Schule und Sport stellte Dieter Goerke fest, dass dies der Fachbereich mit den höchsten Investitionen im kommenden Jahr und in den folgenden Jahren sei. Die Sanierung und Modernisierung des Schulzentrums sei dabei mit optimistisch geschätzten Gesamtkosten von nahezu 50 Mio. € das Schwergewicht. Selbst wenn man die Mittel aus verschiedenen Förderprogrammen abzöge, bleibe noch ein übergroßer Eigenanteil für die Stadt übrig.  Eine sparsame Haushaltsführung in den kommenden Jahren sei angesagt. Diese Maßnahme sei aber unumgänglich, kein Prestigeprojekt wie die Urbane Berkel, so Goerke weiter.

Ferner bedauerte es die Fraktion, dass Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich im kulturellen Bereich für die Stadt engagieren, keine finanzielle Unterstützung für ihre Projekte erhielten. Die kulturelle Vielfalt sieht die Fraktion in Gefahr. Das Ende der Kulturnacht sollte als deutliches Warnzeichen nicht übersehen werden.

Erfreulich hingegen ist es nach Auffassung der Fraktion, dass die Mittel zur Förderung des Miteinanders bei der Freiwilliger Feuerwehr deutlich erhöht werden. Damit geht ein seit mehreren Jahren gefordertes Anliegen der Fraktion in Erfüllung. Endlich wird das für alle Bürger und Bürgerinnen sehr wichtige Ehrenamt gewürdigt.

Aus sportlicher Sicht ist es sehr zu begrüßen, dass das stark sanierungsbedürftige Umkleidegebäude im Stadion Nord für insgesamt 870.000 € ersetzt wird und der Bau im kommenden Jahr begonnen wird. Dieses Vorhaben wird die Stadt Coesfeld als Sportstadt stärken, ist Fraktionsmeinung. Ebenso erfreulich ist auch der Neubau des Umkleidegebäudes im Sportzentrum Lette, wobei der Sportverein die Bauarbeiten in eigener Verantwortung übernimmt.

Kritisch gesehen wird von der Fraktion der Umbau der Grünanlage am Normannwehr. Eine Grünanlage von 620 qm als Park zu bezeichnen sei doch ein wenig überzogen, so Peter Sokol. Nicht jeder Vorgarten könne barrierefrei gestaltet werden, vielmehr sollte geprüft werden, ob es nicht erheblich günstiger sei, von der Letter Straße aus eine gute Sichtmöglichkeit auf die Fischsteige zu ermöglichen. Der geplante finanzielle Aufwand zur Umgestaltung stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen pflichtete Erwin Borgelt bei, vielmehr solle das Geld im Bereich der Fußgängerzone für mehr Barrierefreiheit eingesetzt werden.

Die Themen neue Grundsteuer und Parkhaus an der Münsterstraße wurden ebenfalls heftig diskutiert. Wolfgang Häck regte an, bei den Planungen des Parkhauses zu berücksichtigen, dass für die Lambertischule keine Beeinträchtigungen vom möglichen Lärm des späteren Parkhauses ausgingen. Zur neuen Grundsteuer sagte Klaus Schneider, dass die Stadt diese Gelegenheit nicht nutzen möge, um höhere Steuern zu erzielen.

 

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